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	<description>Der Schul Blog</description>
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		<title>Internate in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wort &#8220;Internat&#8221; leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet &#8220;vertraulich, im Inneren befindlich&#8221;. Heute umfasst dieser Begriff vielerlei: Schüler aller Schulformen lernen, leben und wohnen gemeinsam, werden durch fachkundiges Personal betreut und sind zumeist an eine Schule angegliedert. Ein Internatsaufenthalt wird oftmals damit verbunden, dass hier Möglichkeiten einer besonderen, individuellen Förderung im Vordergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Wort &#8220;Internat&#8221; leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet &#8220;vertraulich, im Inneren befindlich&#8221;. Heute umfasst dieser Begriff vielerlei: Schüler aller Schulformen lernen, leben und wohnen gemeinsam, werden durch fachkundiges Personal betreut und sind zumeist an eine Schule angegliedert. Ein Internatsaufenthalt wird oftmals damit verbunden, dass hier Möglichkeiten einer besonderen, individuellen Förderung im Vordergrund stehen. Die Erziehung zu Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, ein den Interessen und Neigungen entsprechendes Konzept des Internats sowie die Entlastung staatlicher Schulen von Hochbegabten, aber auch &#8220;kostenintensiven&#8221; Kindern ist hierbei ebenso erwähnenswert.</p>
<p><span id="more-62"></span></p>
<p><strong>Historisches</strong></p>
<p>Traditionell gelten Internate als beste Möglichkeit, den Weg zu einer universitären Ausbildung zu ebnen. Gleichgesetzt wurde diese Tatsache mit einer so genannten &#8220;Elitebildung&#8221;. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren daher circa fünfundzwanzig Prozent aller bayerischen Schüler und Schülerinnen Internatsschüler. Kritiker bezeichnen Internate als &#8220;Pädagogische Inseln&#8221;, die neben allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen immer wieder Krisenzeiten bestehen müssen.<br />
In Deutschland entwickelte sich insbesondere in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts die Schullandschaft dahingehend, dass staatliche, öffentliche Schulen ihre Bildungsangebote erheblich erweiterten und veränderten, sodass insbesondere konfessionelle Internate rückläufige Nachfragen zu verzeichnen hatten. Heute sind sowohl staatliche, private als auch konfessionelle Internate in Deutschland vorhanden und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dies steht mit veränderter Zielsetzung und Ausrichtung der Internatskonzepte in einem engen Zusammenhang. So findet man in Deutschland mittlerweile Internate für nahezu jedes Kind in jedem Alter.</p>
<p><strong>Angebote in Deutschland</strong></p>
<p>Die pädagogischen Schwerpunkte der Internate unterscheiden sich zum Teil erheblich. So gibt es Einrichtungen, die sich auf die besondere, individuelle Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher spezialisiert haben. Auch Kinder mit Teilleistungsschwächen oder einer allgemeinen Lernschwäche werden in Internaten zielgerichtet beschult und betreut. Sehr sportliche Kinder können an einem Sportinternat zumeist besser ihr Trainings- und Schulpensum absolvieren, wenn sie eines dieser Internate besuchen. Auch konfessionelle sowie Internate mit einem reformpädagogischen Ansatz sind in Deutschland zu finden.<br />
Eine erhebliche Entlastung wird besonders Eltern zuteil, wenn ein Kind eine Behinderung aufweist. Hierzu gibt es ebenfalls spezielle Internate, die sich lern-, körper-, geistig- oder sehbehinderten Kindern widmen und besonders gute Wohn- und Lernbedingungen aufweisen.</p>
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		<title>Frühförderung im Kindergarten</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/fruhforderung-im-kindergarten/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 08:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Um einem Kind einen gelungenen Start ins Schulleben zu ermöglichen, ist eine gezielte Frühförderung im Kindergarten unerlässlich. Dies betrifft insbesondere Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsrückständen. Eine allgemeine Frühförderung richtet sich vor allem an Kinder mit kognitiver oder seelischer Behinderung, während sich eine spezielle Frühförderung insbesondere an Kinder mit Sinnesbeeinträchtigungen wie Blindheit, Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit richtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Um einem Kind einen gelungenen Start ins Schulleben zu ermöglichen, ist eine gezielte Frühförderung im Kindergarten unerlässlich. Dies betrifft insbesondere Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsrückständen. Eine allgemeine Frühförderung richtet sich vor allem an Kinder mit kognitiver oder seelischer Behinderung, während sich eine spezielle Frühförderung insbesondere an Kinder mit Sinnesbeeinträchtigungen wie Blindheit, Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit richtet.</p>
<p><span id="more-57"></span></p>
<p>Im Allgemeinen spricht man jedoch auch von Frühförderung, wenn es darum geht, Kinder auf den Schuleintritt vorzubereiten. Grundlegende, bereits erworbene Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten erleichtern den meisten Kindern den Schulstart ungemein.</p>
<p><strong>Umweltwissen</strong></p>
<p>Kinder erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen. Sie fühlen, sehen, hören und stellen vor allem viele Fragen, weil der Wissensdrang in diesem Alter sehr hoch ist. Hier sind Eltern besonders gefordert, da nicht alle Fragen immer kindgerecht aus dem Stehgreif beantwortet werden können. Trotzdem sollten sich Eltern darum bemühen, sinnvolle Antworten zu geben oder sich bei Bedarf über den gefragten Sachverhalt zu informieren.</p>
<p>Wichtig sind auch erste Erfahrungen bezüglich bestimmter Vorgänge in Natur und Umwelt. Hierzu zählt der Umgang während des Spielens in der freien Natur ebenso, wie das Verhalten im Straßenverkehr.</p>
<p><strong>Fertigkeiten/Fähigkeiten</strong></p>
<p>Sehr wissbegierige Kinder beginnen oft vor dem Schuleintritt mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen. Das sollte weder grundsätzlich untersagt noch zusätzlich gefördert werden. Wenn das Kind gezielte Fragen dazu stellt oder Hilfe benötigt, sollten diese auch gegeben werden. Ungünstig auf die Motivation für die Schule wirkt sich jedoch aus, wenn besonders ehrgeizige Eltern es wünschen, dass das Kind bereits vor Schulbeginn lesen, schreiben und rechnen kann. Oft tritt dann nach kurzer Zeit Langeweile oder erster Schulfrust ein.</p>
<p>Günstiger ist es, mit dem Kind vor dem Schuleintritt besonders die motorischen Fähigkeiten zu fördern. Viel Bewegung ist wichtig, aber auch der Umgang mit Stiften, der Schere sowie kleine Bastelarbeiten, die ein Ergebnis liefern, sind dabei von immenser Bedeutung.</p>
<p>Auch Tischsitten, Kleiderordnung sowie ein geregelter Tagesablauf helfen den Kindern ungemein, den tatsächlichen Anforderungen des Schullebens gerecht zu werden.</p>
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		<title>Nachhilfe</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/nachhilfe/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Nachhilfe bei schulischen Misserfolgen ist insbesondere dann vonnöten, wenn Eltern allein ihren Kindern nicht mehr helfen können oder die Zeit dafür nicht vorhanden ist und wenn die Defizite des Kindes durch sich verschlechternde Schulnoten deutlich sichtbar werden. Spätestens dann ist dringend professionelle Hilfe nötig. Hierbei ist von großer Bedeutung, erst einmal die Defizite des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eine Nachhilfe bei schulischen Misserfolgen ist insbesondere dann vonnöten, wenn Eltern allein ihren Kindern nicht mehr helfen können oder die Zeit dafür nicht vorhanden ist und wenn die Defizite des Kindes durch sich verschlechternde Schulnoten deutlich sichtbar werden. Spätestens dann ist dringend professionelle Hilfe nötig.</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<p>Hierbei ist von großer Bedeutung, erst einmal die Defizite des Kindes einzugrenzen, um gezielt eine individuelle Hilfe anbieten zu können.<br />
Die Hilfe außenstehender Personen, die also weder zur Schule noch zur Familie hinzuzurechnen sind, verspricht zumeist einen guten Erfolg, da der Blickwinkel der Person auf das Kind eher objektiv bleibt und nicht vorbelastet ist.</p>
<p><strong>Möglichkeiten der Nachhilfe</strong></p>
<p>Sowohl im häuslichen Umfeld als auch in einem Nachhilfeinstitut kann eine Nachhilfe stattfinden. Viele Studenten, Abiturienten, Pädagogen, aber auch rüstige Rentner und Pensionäre bieten auf privater Basis Hilfen an. In der regionalen Presse oder in Einkaufsmärkten sind diese Personen zu finden. Auch innerhalb der Elternschaft wird man in Gesprächen erfahren, wer bereits gute Erfahrungen mit einer solchen Nachhilfe gemacht hat und wer eine Empfehlung geben könnte. Die Preise variieren sehr stark, je nach Ausbildung der Person sowie nach Umfang der Nachhilfe. Vorteilhaft ist, dass der Unterricht in der Einzelsituation zuhause durchgeführt werden kann, private Nachhilfelehrer zeitlich oft sehr flexibel sind und kein längerer Vertrag eingegangen werden muss. Die Kompetenzen eines privaten Anbieters sollten sich die Eltern nachweisen lassen.</p>
<p>Eine Nachhilfe im Nachhilfeinstitut ist finanziell aufwändiger, bietet jedoch den Vorteil, dass bei einem seriösen Institut vorher meist der Kenntnisstand ermittelt wird und damit die Defizite stark eingegrenzt werden. Oftmals wird ein kostenloser Probeunterricht angeboten, bevor ein mindestens dreimonatiger Vertrag geschlossen wird. Gewählt werden kann ein Einzelunterricht oder der Unterricht in kleinen Gruppen. Vielfach bieten Nachhilfeinstitute zusätzlich Lehrmaterialien an, die im Preis inbegriffen sind.<br />
Der Nachteil besteht im zu bewältigenden Fahrweg, einem längerfristigen Vertrag und zeitlich festgeschriebenen Terminen. Während der Ferienzeiten und an Feiertagen findet der Unterricht oftmals nur eingeschränkt beziehungsweise gar nicht statt.</p>
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		<title>Hausaufgabenhilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hausaufgaben dienen der Festigung und Übung bereits gelernter Inhalte des Unterrichts oder der Erarbeitung neuer Unterrichtsinhalte auf der Grundlage bereits verinnerlichter Sachverhalte. Schulische Angebote Insbesondere Grundschulen, aber zunehmend auch Oberschulen, bieten ihren Schülern eine Hausaufgabenbetreuung an. Diese wird durch Pädagogen professionell begleitet und bietet den Schülern den Vorteil, eine sofortige Hilfe zu erhalten. Oftmals scheitert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hausaufgaben dienen der Festigung und Übung bereits gelernter Inhalte des Unterrichts oder der Erarbeitung neuer Unterrichtsinhalte auf der Grundlage bereits verinnerlichter Sachverhalte.</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<p><strong>Schulische Angebote</strong></p>
<p>Insbesondere Grundschulen, aber zunehmend auch Oberschulen, bieten ihren Schülern eine Hausaufgabenbetreuung an. Diese wird durch Pädagogen professionell begleitet und bietet den Schülern den Vorteil, eine sofortige Hilfe zu erhalten. Oftmals scheitert die Erledigung der Hausaufgaben bereits am Aufgabenverständnis des Schülers, sodass ein Pädagoge gemeinsam mit dem Kind die Aufgabenstellung erarbeiten kann. Ebenso erhalten Schüler die Möglichkeit, mit gleichaltrigen gemeinsam zu lernen, ohne dass ein bloßes Abschreiben der Aufgaben erfolgt. Der Austausch über schulische Inhalte ist hierbei von maßgeblicher Bedeutung. Zudem bietet es Eltern mit wenig Einkommen eine kostenneutrale Betreuung.</p>
<p><strong>Hausaufgabenbetreuung im Nachhilfeinstitut</strong></p>
<p>Eine Hausaufgabenbetreuung kann auch in einem Nachhilfeinstitut stattfinden. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der aufzuarbeitende Stoff und die Hausaufgaben miteinander gekoppelt werden. So kann eine gezielte Nachhilfe in großem Umfang gewährleistet werden. Außerdem erarbeiten und üben Nachhilfelehrer insbesondere Strategien zum Aufgabenverständnis sowie das selbständige Finden von Lösungsansätzen, damit der Schüler in späterer Zukunft seine Aufgaben sowohl in der Schule als auch zuhause allein bewältigen kann.</p>
<p><strong>Häusliche Hilfe bei den Hausaufgaben</strong></p>
<p>Grundsätzlich sollte das Kind einen ruhigen, bequemen Arbeitsplatz haben. Ein laufender Fernseher oder ein geräuschvolles Radio sind daher zu vermeiden, damit sich das Kind vollständig auf die Aufgaben konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird. Zuerst sollte das Kind die Aufgaben allein versuchen zu lösen. Es ist nicht sinnvoll, sich als Erwachsener von vornherein daneben zu setzen, da es dem Kind suggeriert, dass ständig jemand sagt, was zu tun ist. Eltern sollten ihre Aufgabe darin verstehen, nur zu helfen, wenn es gar nicht weitergeht. Selbst dann geht es nicht darum, dem Kind Lösungen anzubieten, sondern es hinzuführen, indem es die Lösung dann auch von allein findet. Sind gravierende Lücken erkennbar, sollten die Hausaufgaben abgebrochen werden. Dies sollte man dem Lehrer mitteilen und um einen Gesprächstermin bitten. Bei diesem Gespräch sollte der Lehrer um Rat gefragt werden, wie das Kind am besten unterstützt oder was nachgearbeitet und geübt werden muss.</p>
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		<title>Legasthenie</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/legasthenie/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 14:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Legasthenie ist allgemein auch unter dem Begriff Lese-/Rechtschreibschwäche bekannt und ist keine Behinderung im klassischen Sinne, sondern eine Teilleistungsstörung. Die Ursachen für das Auftreten dieser Störung sind umstritten, jedoch können eine genetische Disposition, eine Sprachentwicklungsverzögerung, eine Wahrnehmungs- und Blickfunktionsstörung, Schwächen in der phonologischen Bewusstheit, aber auch ungünstige sozioökonomische Verhältnisse vorliegen und als Ursachen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Legasthenie ist allgemein auch unter dem Begriff Lese-/Rechtschreibschwäche bekannt und ist keine Behinderung im klassischen Sinne, sondern eine Teilleistungsstörung. Die Ursachen für das Auftreten dieser Störung sind umstritten, jedoch können eine genetische Disposition, eine Sprachentwicklungsverzögerung, eine Wahrnehmungs- und Blickfunktionsstörung, Schwächen in der phonologischen Bewusstheit, aber auch ungünstige sozioökonomische Verhältnisse vorliegen und als Ursachen in Frage kommen. Oftmals geht eine Legasthenie zusätzlich einher mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Wahrnehmungsstörungen verschiedener Art. Vielfach sind bei Legasthenikern multiple Störungsbilder zu beobachten, sodass durch eine individuelle, ganzheitliche Förderung mit Unterstützung durch Elternhaus, Schule und Therapeuten überhaupt Lernerfolge erzielt werden können.</p>
<p><span id="more-45"></span><br />
Auch wenn eine kombinierte oder isolierte Störung schulischer Fertigkeiten vorliegt, verfügen diese Kinder nicht zwangsläufig über eine mindere Intelligenz. Die kognitiven Fähigkeiten liegen sogar oft im durchschnittlichen oder gar überdurchschnittlichen Bereich. Für die Diagnostik wenden Kinder- oder Schulpsychologen genormte Testverfahren an, sodass eine Differenzierung vorgenommen werden kann und Fördermaßnahmen gezielt einsetzen können.</p>
<p>Erste Auffälligkeiten sind bereits in frühem Schulalter erkennbar. Anfangs täuschen diese Kinder oftmals sehr geschickt das Lesen vor, indem sie sich Wortbilder und sogar ganze Texte sehr schnell einprägen. Erst bei neuen Wörtern oder unbekannten Texten beginnen die Kinder zu raten, nachdem sie den Anfangslaut identifiziert haben. Eine ähnliche Strategie wenden Legastheniker beim Schreiben an. Eingeprägte Wortbilder können sie mühelos schreiben, während nur geringe Abweichungen in der Wortbildung nicht normgerecht wiedergegeben werden können. Als besonders prägnante Fehler bei Vorliegen einer Legasthenie gelten die Auslassung der Vokale oder das Verdrehen von Buchstaben im Schriftsprachbereich. Der Zusammenhang von Laut, Silbe und Wort sowie eine Durchgliederung der Wörter, um sie lesen und schreiben zu können, ist diesen Kindern nicht bewusst.</p>
<p>Eine Legasthenie bleibt Zeitlebens bestehen, kann jedoch bei einer individuellen Förderung durchaus durch geeignete erlernbare Strategien gemindert werden. Hierbei muss besonderer Wert auf die Wortstruktur und das silbenweise Erfassen gelegt werden.</p>
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		<title>Frustfrei lernen</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/frustfrei-lernen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Schuleintritt beginnt für Eltern und Kinder erneut ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Entwicklung des Kindes. Die ersten Schultage verlaufen zumeist auch noch voller Erwartung und mit großer Motivation. Leider ist es jedoch nicht allzu selten, dass bereits nach einigen Wochen die ersten Misserfolge erlebt werden und sich bei manchen Kindern sehr zeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mit dem Schuleintritt beginnt für Eltern und Kinder erneut ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Entwicklung des Kindes. Die ersten Schultage verlaufen zumeist auch noch voller Erwartung und mit großer Motivation. Leider ist es jedoch nicht allzu selten, dass bereits nach einigen Wochen die ersten Misserfolge erlebt werden und sich bei manchen Kindern sehr zeitig eine Frustration bemerkbar macht, die oft in engem Zusammenhang mit der Schule steht. Aber auch später kann der Schulfrust eintreten.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p><strong>Woher kommt Schulfrust?</strong></p>
<p>Frust entsteht grundsätzlich durch Unzufriedenheit und mangelnde Erfolge. Jegliche Motivation kann dadurch sehr schnell abhandenkommen, wenn nicht gegengesteuert wird. Durch zusätzlichen Druck durch das häusliche Umfeld erhöht sich dieser Frust maßgeblich. Auch Lehrer, die es nur unzureichend verstehen, ihren Schülern Erfolge bewusst zu machen, sie zu ermuntern und liebevoll mit ihnen umzugehen, leisten einen nicht unerheblichen Beitrag dazu. Mobbing unter Kindern nimmt ebenfalls zu, sodass dies auch eine Ursache für Schulfrust sein kann. Aber auch nur unzureichend erlernte Arbeitsstrukturen oder Planlosigkeit können als Ursache von Bedeutung sein.</p>
<p><strong>Was können Eltern dagegen tun?</strong></p>
<p>Zuerst sollten Eltern Interesse für die schulischen Belange ihrer Kinder zeigen. Hierbei ist nicht nur wichtig, zu erfahren, welche Inhalte besprochen wurden, sondern auch, was in der Pause alles geschehen ist oder welche besondere Freude das Kind an diesem Tag hatte. Nach den positiven Aussagen kann man auch nach vermeintlich negativen Aspekten fragen, zum Beispiel, ob das Kind etwas nicht ganz verstanden hat, ob es Hilfe bei den Hausaufgaben benötigt oder ob es einen Streit gab.</p>
<p>Bei älteren Kindern sollte man grundsätzlich Ruhe bewahren, auch bei schlechten Noten. Hierbei hilft es spürbar, sich in diesen Momenten an die eigene Schulzeit und die eigenen Noten, auch an Misserfolge, zu erinnern und gemeinsam nach Ursachen und vor allem Lösungen zu suchen. Vorwürfe, Beschimpfungen und Erniedrigungen leisten hingegen einen weiteren Beitrag zum Schulfrust.<br />
Das Urvertrauen zwischen Eltern und Kind ist der geheime Schlüssel, Schulfrust zu vermeiden beziehungsweise aufzufangen. Eltern sollten sich mit den Fähigkeiten ihrer Kinder insoweit anfreunden, dass sie erkennen, worin tatsächlich die Stärken des Kindes liegen. Diese sollten gezielt gefördert werden. Auch Schwächen muss man erkennen und zulassen und zielführend daran arbeiten.</p>
<p>Der perfekte Mensch, der alles kann und alles weiß, ist noch nie geboren worden. Und nicht jeder Mensch muss studieren, um zufrieden und glücklich zu sein.</p>
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		</item>
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		<title>Klausurvorbereitung – Richtig lernen oder spicken?</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/klausurvorbereitung-%e2%80%93-richtig-lernen-oder-spicken/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klausurvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Spicken]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das? Da kommt sie wieder mit großen Schritten auf die Schüler zu: Die nächste große Mathearbeit. Wie soll man sich denn nur die vielen Formeln und Lösungswege merken? Damit euch nicht gleich die nächste 6 erwartet, werden euch hier verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, eine möglichst gute Klausurnote zu erreichen. Die beste Vorbereitung ist dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kennt ihr das? Da kommt sie wieder mit großen Schritten auf die Schüler zu: Die nächste große Mathearbeit. Wie soll man sich denn nur die vielen Formeln und Lösungswege merken? Damit euch nicht gleich die nächste 6 erwartet, werden euch hier verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, eine möglichst gute Klausurnote zu erreichen. Die beste Vorbereitung ist dabei alles: Entweder durch gut organisiertes Lernen oder durch gut vorbereitetes Spicken. Dann klappt’s auch mit der guten Mathenote.</p>
<p><span id="more-37"></span></p>
<p><strong>Spicken, abschreiben, schummeln – mit den richtigen Tricks zum Erfolg</strong></p>
<p>Mit einfachen Hilfsmitteln gelingt es meist schon, die gestellten Aufgaben der Klausur zu lösen. Oft sind diese Hilfsmittel allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, nämlich von einem Lehrer erwischt zu werden. In diesem Fall muss man die Klausur abbrechen mit dem Ergebnis, dass man durch die Prüfung gefallen ist. Nicht gerade der Idealfall, daher gilt es, die Risiken weitestgehend zu minimieren, um das Erwischtwerden möglichst zu vermeiden. Die einfachste Möglichkeit, Hilfe bei der Lösung der Aufgaben zu bekommen, ist bei Mitschülern abzuschreiben. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld der Klausur mit dem Sitznachbarn zu klären, ob man im Zweifelsfall bei ihm abschreiben darf oder ob er entsprechende Hilfestellung anbietet. Verlassen sollte man sich auf diese Variante allerdings nicht, da es bei Lehren mitunter beliebt ist, die Schüler vor der Klausur umzusetzen und man so nie sicher sein kann, ob man neben jemandem sitzen wird, der abschreiben lässt. Die zweite Schummelvariante mit etwas mehr Eigenverantwortung ist das klassische Spicken. Kleiner Spickzettel im Etui oder in der Kleidung versteckt mit den richtigen Formeln kann im richtigen Moment enorm weiterhelfen. Die Betonung liegt hierbei auf: im richtigen Moment. Auch hier gilt es, den richtigen Moment fürs Spicken abzupassen, ohne dass der Lehrer es mitbekommt. Falls erlaubt, erleichtert ein Besuch auf der Toilette, einen kurzen Blick auf den Spicker zu werfen. Der Trend beim Schummeln geht aktuell übrigens eindeutig in Richtung Hightech. Ausgestattet mit Mikro und Headset lassen sich via Handy mit einem Gesprächspartner, der nicht bei der Klausur anwesend sein muss, Fragen und Antworten klären.</p>
<p><strong>Die sicherste Methode – Strukturiertes Lernen des nötigen Wissens</strong></p>
<p>Wer ganz sicher gehen und gut vorbereitet sein will, dem wird es nicht erspart bleiben, für die Klausur zu lernen. Wer sich nicht motivieren kann, alleine zu Hause zu lernen oder Verständnisprobleme mit dem Prüfungsstoff hat, der sollte sich einer Lerngruppe anschließen. Eine Lerngruppe erhöht nicht nur Motivation und Disziplin, oft entstehen  innerhalb der Gruppe auch Diskussionen, die das Verständnis für thematische Zusammenhänge erleichtern. Sinnvoll ist, sich frühzeitig und in regelmäßigen Abständen zu treffen, um gut auf die anstehende Klausur vorbereitet zu sein und alle offenen Fragen zu klären.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Subjekt, Prädikat, Objekt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 10:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Objekt]]></category>
		<category><![CDATA[Prädikat]]></category>
		<category><![CDATA[Satzglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Subjekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt Subjekt, Prädikat und Objekt werden von jedem täglich oft hundertfach korrekt benutzt &#8211; und doch ist vielen Sprechern nicht ganz klar, was sich hinter diesen drei Begriffen verbirgt. Dabei ist die Theorie gar nicht schwierig. Jeder Satz benötigt nämlich zwingend ein Subjekt und ein Prädikat, um vollständig und grammatisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Die wichtigsten Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt</strong></p>
<p>Subjekt, Prädikat und Objekt werden von jedem täglich oft hundertfach korrekt benutzt &#8211; und doch ist vielen Sprechern nicht ganz klar, was sich hinter diesen drei Begriffen verbirgt. Dabei ist die Theorie gar nicht schwierig. Jeder Satz benötigt nämlich zwingend ein Subjekt und ein Prädikat, um vollständig und grammatisch korrekt zu sein, ein Objekt hingegen nicht unbedingt. Mancher aus der älteren Generation ist eher mit den deutschen Begriffen vertraut: Satzgegenstand für Subjekt, Satzaussage für Prädikat und Ergänzung für Objekt. Sie gehören neben den Attributen (Beifügungen) und den Adverbialen (Umstandsbestimmungen) zu den Satzgliedern.</p>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p><strong>Das Subjekt</strong></p>
<p>Damit wird das Satzglied im ersten Fall, also im Nominativ, bezeichnet. Es kann von einem Substantiv, Pronomen, substantivierten Verb, Infinitiv oder Nebensatz gebildet werden. Um herauszufinden, was das Subjekt ist, kann man die Hilfsfrage &#8220;Wer oder was&#8221; stellen. Es drückt aus, wer oder was etwas tut, ist, bewirkt oder veranlasst. Im Aussagesatz steht es meist an erster Stelle:<br />
Martha (Subjekt) öffnet ein Fenster.</p>
<p><strong>Das Prädikat</strong></p>
<p>Dieses macht eine Aussage über das Subjekt. Damit wird eine Handlung, ein Vorgang oder ein Zustand ausgedrückt. Zentrales Element ist das finite, also gebeugte Verb, zu dem auch Ergänzungen gehören können. Auch mehrteilige Verbformen sind möglich:<br />
Sie hat (Prädikat) das Fenster geöffnet (Prädikat).</p>
<p><strong>Das Objekt</strong></p>
<p>Das Objekt wiederum ist ein Satzglied, das als Ergänzung zu der Satzaussage, also dem Prädikat, gehört und als Substantiv oder Pronomen auftritt. Es verdeutlicht, worauf die Handlung zielt und wer direkt oder indirekt betroffen ist. Da sich die Objekte in ihrer Form nach dem Kasus (Fall) richten, gibt es Genitiv-, Dativ- und Akkusativobjekte. Wie viele Objekte es in einem Satz geben kann, richtet sich nach dem Verb. Die Objekte lassen sich mit Hilfsfragen genau ermitteln (wessen, wem, wen):<br />
Sie hat ihrem Mann (Dativobjekt) das Fenster (Akkusativobjekt) geöffnet.</p>
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		</item>
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		<title>Groß und Kleinschreibung</title>
		<link>http://www.schulprofi.net/gross-und-kleinschreibung/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 07:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adjektive]]></category>
		<category><![CDATA[adverbiale Wendung]]></category>
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		<description><![CDATA[Er ging aufs „Äußerste“ kann als adverbiale Wendung groß- oder kleingeschrieben werden: Er ging „aufs äußerste“. Auch hier ist Groß und Kleinschreibung möglich: Im Bus drängelten sich nun „Hunderte“ („Tausende“) / „hunderte“ („tausende“) Einheimische. Auch beim „du“ / „Du“ in der Anrede ist Groß und Kleinschreibung möglich. Großschreibungspflicht besteht bei der Anrede &#8220;Sie&#8221; und bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Er ging aufs „Äußerste“ kann als adverbiale Wendung groß- oder kleingeschrieben werden: Er ging „aufs äußerste“. Auch hier ist Groß und Kleinschreibung möglich: Im Bus drängelten sich nun „Hunderte“ („Tausende“) / „hunderte“ („tausende“) Einheimische. Auch beim „du“ / „Du“ in der Anrede ist Groß und Kleinschreibung möglich. Großschreibungspflicht besteht bei der Anrede &#8220;Sie&#8221; und bei „Ihnen“, &#8220;Ihr“, &#8220;Ihre&#8221;, &#8220;Ihren&#8221;, &#8220;Ihnen&#8221;.</p>
<p><span id="more-22"></span>Grundlegendes zur Groß und Kleinschreibung</p>
<p>Im Deutschen wird jedes Wort am Anfang eines Satzes und mit den Endungen -heit, -eit, -ung, -schaft, -nis großgeschrieben. Eigennamen und Nomen, egal ob sie sich materiell beziehen, wie „Tisch“ oder ob sie geistiger Natur sind, wie „Gefühl“, werden großgeschrieben. Eigennamen sind Straßennamen, Ortsbezeichnungen, feststehende Namensbezeichnungen aus mehreren Wörtern. Beispiele: „Unter den Linden“, „Städtische Busbetriebe“, „Königliche Hoheit“, das Sternbild der „Große Wagen“.</p>
<h2>Verben und Adjektive</h2>
<p>Verben und Adjektive, vor denen ein bestimmter oder unbestimmter Artikel geschrieben wird oder nur gedacht wird, werden großgeschrieben. Das „Arbeiten“, ein „Summen“, (ein) „Hoffen“. Auch die Verben und Adjektive, vor denen ein Attribut, eine Präposition oder ein Nomen steht, werden großgeschrieben. Sie schenkt ihm ein hübsches „Lächeln“, er verdient jetzt sein Geld im „Liegen“, sein „Husten“ war unüberhörbar, er muss das „Neueste“ haben, sie will eine „Hübsche“ sein. Im „Warmen“ durfte die „Kleine“ viel „Schönes“ erleben. Adjektive, die von Orts- und Ländernamen abgeleitet sind und auf „er“ enden, werden ebenfalls großgeschrieben: „Frankfurter Allgemeine“, „Berliner Weiße“. Wenn Adjektive nicht dekliniert und als Paarformeln genannt werden, die Personen bezeichnen, werden sie großgeschrieben. Beispiele: „Alt und Jung“ konnten sich begeistern.</p>
<h2>Zusammengesetzte Wörter</h2>
<p>Zusammengesetzte Wörter mit einem Bindestrich zeichnen sich durch die Großschreibung des ersten Wortes aus, selbst wenn es sich dabei nicht um ein Nomen handelt. „Gold-Platin-Schmuck“, „Mehrzweck-Halle“ sind solche Zusammensetzungen. Komplizierter erscheint das Wort „Ad-hoc-Bestätigung“. Nomen in Zusammensetzungen mit einem Infinitiv werden großgeschrieben: „Fahrrad fahren“.</p>
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		<title>Flüsse in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 07:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem regenreichen Land der gemäßigten Klimazone haben die Flüsse im naturräumlichen Kontext die Funktion von Vorflutern. So leiten auch die Flüsse in Deutschland das anfallende Niederschlagswasser ab und sie stehen in Verbindung mit dem Grundwasser. Die Flüsse in Deutschland sind also große oberirdische Entwässerungssysteme, die letztlich dafür sorgen, dass das Land nicht versumpft. Daneben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In einem regenreichen Land der gemäßigten Klimazone haben die Flüsse im naturräumlichen Kontext die Funktion von Vorflutern. So leiten auch die Flüsse in Deutschland das anfallende Niederschlagswasser ab und sie stehen in Verbindung mit dem Grundwasser. Die Flüsse in Deutschland sind also große oberirdische Entwässerungssysteme, die letztlich dafür sorgen, dass das Land nicht versumpft.</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p>Daneben erfüllen die Flüsse in Deutschland aber noch weitere Aufgaben. Flüsse sind gleichzeitig Lebensadern, Verkehrswege und Begrenzungen. So wurden alle alten und großen Städte Deutschlands an Flüssen gegründet. Flüsse waren bei den Stadtgründungen für die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln von großer Bedeutung. Daneben war es Städten, die an einem Flusslauf gegründet wurden, einfach möglich, auf dem Wasserweg Handel zu betreiben. Das ist auch der Grund dafür, dass die Flüsse in der Wahrnehmung der Menschen auch heute noch eine große Rolle spielen.</p>
<p>Der hierbei wichtigste Fluss ist unbestritten der Rhein, obwohl dieser in der Schweiz entspringt und in den Niederlanden in der Nordsee mündet. Der Rhein ist ein großer Fluss, der sehr gut schiffbar ist und seit alters her einen wichtigen Handelsweg darstellt. Die Vielzahl der Burgen am Rhein, die heute die Touristen anlocken, hatten früher meist die Funktion von Zollstationen, mit denen die lokalen Adeligen ihre Kassen füllten.</p>
<p>Die Elbe, die wesentlich schlechter schiffbar ist als der Rhein, hat ihre Bedeutung vor allem wegen der großen Schlauchmündung des Flusses, an dessen Ende die Hansestadt Hamburg gegründet wurde. Die Elbe stellt einen Zugang zum Welthandel über die offene See dar und hat die Großstadt im Norden Deutschlands zu Reichtum gebracht.</p>
<p>Als Grenzfluss ist insbesondere die Oder von Bedeutung. Die Oder bildete immer die Grenze zwischen Mittel- und Osteuropa. Erst mit dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Wiedervereinigung Deutschlands und des Beitritts Polens zur Europäischen Union hat die Oder ihre Funktion als Grenzfluss verloren.</p>
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