Klausurvorbereitung – Richtig lernen oder spicken?

Kennt ihr das? Da kommt sie wieder mit großen Schritten auf die Schüler zu: Die nächste große Mathearbeit. Wie soll man sich denn nur die vielen Formeln und Lösungswege merken? Damit euch nicht gleich die nächste 6 erwartet, werden euch hier verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, eine möglichst gute Klausurnote zu erreichen. Die beste Vorbereitung ist dabei alles: Entweder durch gut organisiertes Lernen oder durch gut vorbereitetes Spicken. Dann klappt’s auch mit der guten Mathenote.

Spicken, abschreiben, schummeln – mit den richtigen Tricks zum Erfolg

Mit einfachen Hilfsmitteln gelingt es meist schon, die gestellten Aufgaben der Klausur zu lösen. Oft sind diese Hilfsmittel allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, nämlich von einem Lehrer erwischt zu werden. In diesem Fall muss man die Klausur abbrechen mit dem Ergebnis, dass man durch die Prüfung gefallen ist. Nicht gerade der Idealfall, daher gilt es, die Risiken weitestgehend zu minimieren, um das Erwischtwerden möglichst zu vermeiden. Die einfachste Möglichkeit, Hilfe bei der Lösung der Aufgaben zu bekommen, ist bei Mitschülern abzuschreiben. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld der Klausur mit dem Sitznachbarn zu klären, ob man im Zweifelsfall bei ihm abschreiben darf oder ob er entsprechende Hilfestellung anbietet. Verlassen sollte man sich auf diese Variante allerdings nicht, da es bei Lehren mitunter beliebt ist, die Schüler vor der Klausur umzusetzen und man so nie sicher sein kann, ob man neben jemandem sitzen wird, der abschreiben lässt. Die zweite Schummelvariante mit etwas mehr Eigenverantwortung ist das klassische Spicken. Kleiner Spickzettel im Etui oder in der Kleidung versteckt mit den richtigen Formeln kann im richtigen Moment enorm weiterhelfen. Die Betonung liegt hierbei auf: im richtigen Moment. Auch hier gilt es, den richtigen Moment fürs Spicken abzupassen, ohne dass der Lehrer es mitbekommt. Falls erlaubt, erleichtert ein Besuch auf der Toilette, einen kurzen Blick auf den Spicker zu werfen. Der Trend beim Schummeln geht aktuell übrigens eindeutig in Richtung Hightech. Ausgestattet mit Mikro und Headset lassen sich via Handy mit einem Gesprächspartner, der nicht bei der Klausur anwesend sein muss, Fragen und Antworten klären.

Die sicherste Methode – Strukturiertes Lernen des nötigen Wissens

Wer ganz sicher gehen und gut vorbereitet sein will, dem wird es nicht erspart bleiben, für die Klausur zu lernen. Wer sich nicht motivieren kann, alleine zu Hause zu lernen oder Verständnisprobleme mit dem Prüfungsstoff hat, der sollte sich einer Lerngruppe anschließen. Eine Lerngruppe erhöht nicht nur Motivation und Disziplin, oft entstehen  innerhalb der Gruppe auch Diskussionen, die das Verständnis für thematische Zusammenhänge erleichtern. Sinnvoll ist, sich frühzeitig und in regelmäßigen Abständen zu treffen, um gut auf die anstehende Klausur vorbereitet zu sein und alle offenen Fragen zu klären.

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